Wissenswertes über Gleitsichtbrillen

    Das Prinzip einer Gleitsichtbrille ist das Vereinen mehrerer Sehbereiche in einem Glas. Deshalb ist bei der Produktion einer solchen Brille Präzision oberstes Gebot. Sie sollte also auf jeden Fall von einem Fachmann angefertigt werden.

    Vom Ausmessen Ihrer persönlichen Werte über die Wahl des Glases bis hin zum exakten Einpassen in Ihre Wunsch-Brillenfassung legen die Optiker von Apollo Wert auf jedes noch so kleine Detail.

    Ihre neue Gleitsichtbrille soll eine echte Hilfe im Alltag sein. Und wenn Sie wie selbstverständlich gut sehen und Ihre Brille kaum bemerken, dann haben die Gleisicht-Experten von Apollo ganze Arbeit geleistet.

    D-Gleitsichtbrillenberatung-447x193
    D-Gleitsichtbrille-Kostenberatung-447x225

    Was kostet eine Gleitsichtbrille und was bezahlt die Krankenkasse?

    Es stimmt, Mehrstärkenbrillen kosten etwas mehr als einfache Korrektionsbrillen. Da die Gläser mehrere Sehbereiche in sich vereinen, ist die Herstellung aufwendiger als bei Einstärkengläsern.

    Doch auch hier gibt es supergünstige Einstiegspreise, die die Investition in eine hochwertige Gleitsichtbrille deutlich erleichtern. Bei Apollo bekommen Sie eine Gleitsichtbrille mit Basis-Gläsern schon ab 70 Euro.

    Je nach Wunsch und Bedarf können Sie auch zusätzliche Optionen für Ihre neue Gleitsichtbrille wählen. Unsere Optiker beraten Sie hier kompetent und finden mit Ihnen die für Sie optimale Lösung.

    Gegebenenfalls können Sie auch einen Zuschuss bei Ihrer Krankenkasse erhalten. So gibt es beispielsweise bei vielen privaten Krankenversicherungen passende Zusatzversicherungen, die eine Zuzahlung zu Gläsern und Gestell bis zu einem vereinbarten Betrag leisten.

    Bei den gesetzlichen Krankenkassen wird leider nicht jede Gleitsichtbrille bezuschusst, aber Sie können möglicherweise eine Unterstützung beantragen, wenn Sie an einer schweren Augenerkrankung leiden. Erkundigen Sie sich hierzu am besten bei Ihrer Krankenkasse.

    Vor- und Nachteile einer Gleitsichtbrille

    Vorteile

    • Gleicht Hornhautverkrümmungen, Weitsichtig- und Kurzsichtigkeit aus
    • Kein Wechsel zwischen zwei Brillen nötig
    • Scharfes Sehen in jeder Entfernung
    • Auch für stark Kurzsichtige und Menschen mit Augenerkrankungen sinnvoll
    • Mit entsprechendem Gestell auch beim Sport nutzbar
    • Ästhetischer als andere Mehrstärkenbrillen

    Nachteile

    • Schmaleres Sichtfeld als bei Einstärkenbrillen
    • Mögliche Eingewöhnungsphase, um das Sehen mit Gleitsichtbrille zu trainieren
    • Augen- und Kopfbewegungen nötig
    • Spezialbrillen bei Bildschirmarbeit, Autofahrt und Co. empfehlenswert
    • Teurer als Einstärkenbrillen

    Wo Sie Gleitsichtbrillen kaufen sollten

    Es gibt oft sehr günstige Angebote im Internet, aber hier zahlen Sie unter Umständen doppelt, da es sich um ganz einfache Gläser handelt, die mehr Probleme in Sachen Sehkomfort und Verträglichkeit bereiten.

    Faktor Qualität

    Der höhere Preis einer Gleitsichtbrille relativiert sich in der Regel durch das Einsparen der zweiten Einstärkenbrille. Innerhalb der angebotenen Gleitsichtbrillen gibt es allerdings auch Qualitätsunterschiede bei Verarbeitungsart und verwendeten Materialien.

    Um optimalen Sehkomfort zu erhalten, empfehlen wir Ihnen die Fertigung einer Gleitsichtbrille bei Ihrem Apollo Fachoptiker.

    D-Gleitsichtbrillen-Qualität-Zufriedene-Kunden-447x235
    D-Gleitsicht-Fassungen-447x135

    Passt jede Brillenfassung für eine Gleitsichtbrille?

    Metallfassung, Kunststoffgestell, Halbrandbrille oder rahmenlose Brille – grundsätzlich sind alle Varianten für eine Gleitsichtbrille geeignet. Lediglich besonders schmale bzw. Halbbrillen können nicht als Mehrstärkenbrille gefertigt werden, da von der Höhe nicht genug Platz für die unterschiedlichen Sichtzonen ist. Ansonsten sind Ihren persönlichen Vorlieben in Sachen Material und Brillenform keine Grenzen gesetzt.

    Gleitsichtbrillengläser aus Kunststoff

    Kunststoffgläser, die auch als organische Gläser bezeichnet werden, sind leichter als mineralische Gläser – zum Teil bis zu 40 Prozent – und daher angenehmer zu tragen. Zudem sind sie je nach verwendetem Material bis zu 100mal bruchfester als echtes Glas und können nicht splittern, was den Augen maximale Sicherheit gibt. Das ist vor allem beim Sport von großem Vorteil, aber auch beim Spiel mit Kindern oder beim Autofahren. Deshalb sind Kunststoffgläser die erste Wahl beim Brillenkauf: Sie bieten höheren Tragekomfort, schränken bei der Fassungswahl nicht ein, sind besonders bruchfest und können zudem auch sehr dünn hergestellt werden, was vor allem stark fehlsichtige Menschen zu schätzen wissen. Nachteil: Sie neigen leichter zu Kratzern, die leider nicht mehr entfernt werden können. Hochwertige Gleitsichtgläser sind in der Regel jedoch mit speziellen Beschichtungen ausgestattet, die die Oberfläche der Kunststoffgläser widerstandsfähiger machen und Schmutz abweisen. Zudem gibt es Kunststoffgläser in allen erdenklichen Farbbandbreiten für Gleitsicht-Sonnenbrillen.

    Für besonders hochwertige Kunststoffgläser wird eine Vielzahl an Variationen von Gemischen genutzt. Das Material der Wahl für einfache Einsteigergläser ist meistens CR-39 (Polyallyldiglycolcarbonat). Dieses Kunstharz, das seinen Namen einer Testreihennummer aus den 1940er Jahren in den USA verdankt, ist das älteste Kunstglas, recht robust und besonders günstig in der Herstellung.

    D-Gleitsich-Kunststoffgläser-447x385
    D-Gleitsich-Glas-447x305

    Gleitsichtbrillengläser aus Glas

    Mineralische Gläser bestehen meist aus Silikatglas und sind die Urform der Brillengläser. Sie werden auch heute noch für besondere Ansprüche verwendet, da sie durch ihre natürliche Härte besonders kratzfest sind. Zudem erlauben sie es, die Gläser durch eine hohe Brechzahl auch bei starker Fehlsichtigkeit sehr dünn zu halten, was bei der Ästhetik eine große Rolle spielt. Mineralische Gläser sind optisch sehr rein, weil im Herstellungsprozess verschiedene mineralische Bestandteile der Gläser miteinander verschmolzen werden, was eine höhere Dichte bewirkt. Dies bedeutet aber auch ein höheres Gewicht, was generell eher ein Nachteil der Mineralgläser ist, vor allem bei der aktuellen Brillenmode mit großen Glasformen.

    Echtes Glas ist allerdings *nicht besonders bruchfest und kann, etwa bei Stürzen, splittern und so die Augen verletzen. Auch die Farbbandbreite ist für Gleitsichtsonnenbrillen bei mineralischem Glas eingeschränkter als bei Kunststoffgläsern. Für besonders hohe Dioptrienwerte kann Silikat durch seine dünne Form und für perfektes Sehen durch geringste Wahrnehmung der Sehzonen eine interessante Option sein.

    Welche Gläser sind für eine Gleitsichtbrille geeignet?

    Gleitsichtgläser gibt es aus Kunststoff oder Mineralglas. Welches Material im Einzelfall das geeignetste für Ihre Brille ist, hängt von Faktoren wie der Sehstärke und den Tragegewohnheiten sowie vom Anwendungsbereich und der Fassungswahl ab.

    Gleitsichtgläserarten und Klassen

    Bei Optikern wird zwischen Basis- bzw. Einsteiger-, Standard-, Komfort- und individuellen Gläsern unterschieden. Außerdem gibt es normale Gleitsichtbrillen mit unten Nah- (bis 0,5 m), mittig Mittel- (0,5 bis 2 m) und oben Fernsicht (ab 2 m) sowie Spezialbrillen. Bei der Computer-Gleitsichtbrille ist der obere Sichtbereich für eine verkürzte Mittelsicht (80 cm) und der untere Teil für Nahsicht (30 bis 45 cm) ausgerichtet und der Fernbereich entfällt. Bei einer Autofahrer-Gleitsichtbrille ist der Übergangsbereich besonders klein gehalten sowie der Fernblick optimiert und bei einer Smartphone-Gleitsichtbrille der Nahblick.

    Brillenglas-Veredelungen

    Für welches Glas Sie sich auch entscheiden, einige optionale Glas-Ausstattungen Veredelungen sind sinnvoll und bei einer hochwertigen Gleitsichtbrille auch angeraten:

    • Hartbeschichtung gegen Kratzer
    • Kontrast
    • Polarisierung gegen Oberflächenreflexionen
    • Schutz gegen Beschlagen und Schmutz
    • Selbsttönende Brillengläser für optimalen Blendschutz im Freien

    Sonnenbrillen mit Gleitsicht

    Grundsätzlich sollten Augen immer vor Sonnenlicht geschützt werden. Besonders bei lichtempfindlichen Augen empfiehlt sich daher eine Sonnenbrille mit Gleitsichtgläsern – neben selbsttönenden Gleitsichtgläsern gibt es für Gleitsicht-Sonnenbrillen auch UV-Schutz-Gläser wie bei Einstärkengläsern.

    Diese Gläser gibt es in vielen Farben und verspiegelt. So können Sie eine trendige Marken-Sonnenbrillen in eine Gleitsicht-Sonnenbrille umfunktionieren, ohne dass von außen ein Unterschied erkennbar ist.

    D-Gleitsichtsonnenbrillen-447x180